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Anerkennung ausländischer Bescheinigungen

Bei einem Antrag auf Familienzusammenführung muss der Antragsteller die familiäre Beziehung zu der Hauptperson nachweisen können. Die Hauptperson ist diejenige, mit der eine Familienzusammenführung beantragt wird und die gemäß EU-Recht über eine selbständige Rechtsgrundlage für den Aufenthalt in Dänemark verfügt. Beispielsweise kann die Ehe mit der Hauptperson nachgewiesen werden oder, dass es sich bei der Hauptperson um einen Elternteil handelt. Daher ist beispielsweise eine Heiratsurkunde oder eine Geburtsurkunde vorzulegen (am Seitenende gibt es weitere Informationen zu Kindern, die nur mit einem Elternteil in das Land einreisen).

Wenn ausländische Bescheinigungen vorgelegt werden, bewertet die Staatsverwaltung deren Echtheit und ob diese in Dänemark anerkannt werden können. Für Dokumente aus einigen anderen Ländern wird eine Legalisation oder ein Apostillevermerk gefordert.

Diese Legalisation oder der Apostillevermerk müssen vor Einreichen des Antrags bei der Staatsverwaltung erfolgen.

Dokumente, bei denen keine weiteren Maßnahmen erforderlich sind:

Für Dokumente aus den USA, Kanada, Neuseeland, Australien und der Türkei ist normalerweise keine Legalisierung oder Apostillevermerk erforderlich, um in Dänemark anerkannt zu werden.

Das gilt auch für Dokumente aus allen europäischen Ländern außer (Ausnahmeländer): Albanien, Armenien, Aserbaidschan, Belarus, Bosnien-Herzegowina, Georgien, Kasachstan, Kirgisistan, Kosovo, Russland, Tadschikistan, Ukraine und Usbekistan.

Dokumente, für die ein Apostillevermerk erforderlich ist:

Für Dokumente aus einem anderen als den vorstehend erwähnten Ländern oder Dokumente aus den erwähnten europäischen Ausnahmeländern, die der Apostille-Konvention (Haager Konvention vom 5. Oktober 1961) beigetreten sind, wird ein Apostillevermerk des ausstellenden Landes gefordert.

Die Liste der Länder, die der Apostille-Konvention beigetreten sind, findet sich hier.

Das Dokument mit dem Apostillevermerk ist der Staatsverwaltung im Original vorzulegen.

Zu legalisierende Dokumente:

Dokumente aus Staaten, die nicht in die vorstehenden Kategorien fallen, müssen im Prinzip legalisiert werden, um in Dänemark als echt anerkannt werden zu können.

Das Legalisationsverfahren wird in dem das Dokument ausstellenden Land durchgeführt. Das Legalisationsverfahren kann von Land zu Land unterschiedlich ausfallen, verläuft aber meist folgendermaßen:

  1. Das betroffene übergeordnete Ministerium legalisiert die Person, die das Dokument ausgestellt hat.
  2. Das Außenministerium legalisiert die betreffende Person im übergeordneten Ministerium (unter Punkt 1 aufgeführt).
  3. Die dänische Vertretung vor Ort legalisiert die betreffende Person im Außenministerium (die unter Punkt 2 erwähnt wird).

Das legalisierte Dokument ist der Staatsverwaltung im Original vorzulegen.

Es wird darauf hingewiesen, dass es nicht ausreicht, eine Registrierungsbescheinigung aus einem anderen EU-Mitgliedsstaat vorzulegen, sondern, dass die Originalbescheinigung aus dem Land, in dem das Ereignis stattgefunden hat, der Staatsverwaltung vorzulegen ist. 

Besonderheiten für Dokumente aus Pakistan:

Dokumente aus Pakistan müssen über die dänische Botschaft in Islamabad in Pakistan geprüft werden. Bei der Prüfung erhält man Nachweise über die Angaben im Dokument. Weitere diesbezügliche Informationen erteilt die Botschaft. Hier geht es zu den Kontaktangaben.

Das geprüfte Dokument ist der Staatsverwaltung im Original vorzulegen.

Übersetzungen:

Es wird darauf hingewiesen, dass ausländische Dokumente von einem vereidigten Übersetzer in die dänische, englische oder deutsche Sprache zu übersetzen sind. Auch ein eventueller Apostillevermerk ist zu übersetzen. Wenn das Dokument legalisiert wurde, sind alle Stempel usw. ebenfalls zu übersetzen.

 

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Senest opdateret 13. okt 2017
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